Am 18. Juni 1915, morgens um fünf Uhr, erblickte Martin Egg zum erstenmal das Licht der Welt, im Wohnhaus seiner Eltern, dem Finanzbeamten Gabriel Egg und dessen Ehefrau Franziska.
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Das Anwesen befindet sich in Hürben, ein Ortsteil der ehemaligen Kreisstadt Krumbach, im Herzen Schwabens gelegen. (hier können Sie ein paar Gedanken aus der Feder von Martin Egg über seine Geburt nachlesen)

Im Alter von fünf Jahren zogen seine Eltern mit ihm und seinen zwei Schwestern nach Lindau am Bodensee, wo auch 1921 seine Zeichnung-20Einschulung erfolgte.Zeichnung-21

 Doch nach einem Jahr hiess es wieder umziehen, ein paar Kilometer weiter westlich von Lindau, in das kleine, aber liebliche Dorf Nonnenhorn. Dort wurde 1922 seine jüngste Schwester Maria kurz vor Weihnachten geboren.

 

1923 war für die Familie Egg wieder Kofferpacken angesagt. Diesmal ging es zurück ins Elternhaus nach Krumbach, wo Martin wohlbehütet seine restliche Kindheit verbrachte. (Mei Hoimatstädtle) In der Volksschule lebte er sich sehr schnell ein und bald hatte er auch einige Freundschaften geschlossen, die er bis ins hohe Alter pflegte. Hier reifte auch in den folgenden Jahren seine dichterische Ader, was sich vor allem in seinen lebhaften und phantasievollen Schulaufsätzen zeigte, für die er durchwegs sehr gute Schulnoten erhielt.

Nach erfolgreichem Schulabschluss und mangels der nötigen finanziellen Mittel für den Besuch einer weiterführenden Schule, begann er mit 14 Jahren einne Ausbildung als Kaufmann bei der einheimischen Firma Öttinger & Klopfer, Kurz- Weiß- und Wollwaren Grosshandlung.